Zappelphilipp und Träumerle

 

Jedes Kind wird mit einem einzigartigen Potenzial von Möglichkeiten und Talenten in diese Welt geboren. Im Laufe seines Lebens hat es die Möglichkeit, dieses Potenzial zu entfalten.

Dafür ist es notwendig, dass der kleine Mensch beim Heranwachsen nicht nur genährt, sauber gehalten und gekleidet wird, sondern wir müssen ihm auch den Freiraum geben, sich bei der Entwicklung seiner Persönlichkeit auszuprobieren.

Die althergebrachte Auffassung, ein Kind müsse „erzogen“ werden, sollten wir dahingehend ändern, dass wir ihm das Vertrauen schenken, dass ein wundervoller, einzigartiger Mensch aus ihm wird, wenn wir ihm nur zur Seite stehen und Halt geben und er sich hinsichtlich seiner Talente frei entwickeln darf.

Nun sind Eltern natürlich auch nur Menschen. Ein Kind, das das Potenzial eines Führers hat, der einmal die Welt retten könnte, wird in der Entwicklung seiner Fähigkeiten erst einmal ausprobieren müssen, welche Arten von Machtausübung es gibt, bevor es sein tyrannisches Verhalten zu liebevollen Führungsqualitäten weiterentwickeln kann. Für die Eltern ist es natürlich sehr anstrengend, damit umzugehen.

Ein anderes Kind hat vielleicht eine überdurchschnittliche Fähigkeit zu lieben mit in diese Welt gebracht und jetzt muss es diese Liebe, die es natürlich auch für seine Eltern empfindet, auf alle denkbaren Arten ausprobieren und auf ganz verschiedene Wesen anwenden. Die Eltern werden vielleicht ungeduldig oder sie ekeln sich, wenn ihr Kind seine Liebe jedem Regenwurm und jeder Kakerlake entgegenbringt und entsprechend viel Zeit für jede Tätigkeit benötigt.

Das Kind handelt nach seinem Instinkt und versteht nicht, was daran falsch sein könnte.

Umso wichtiger ist es für uns, dass wir uns unserer eigenen verpassten Chancen bewusst werden. Auch wir haben wahrscheinlich in unserer Kindheit die eine oder andere Einengung / “Erziehungsmaßnahme“ erfahren, die verhindert hat, dass wir unser Potenzial voll entfalten konnten. Da wir unsere Eltern liebten, haben wir das hingenommen und im Laufe der Jahre verdrängt. Aber es schmerzt immer noch unsere Seele.

Wenn wir jetzt ein Kind sehen, das dabei ist, sich frei zu entwickeln, erwacht in uns die leise Erinnerung, dass auch wir uns hätten weiter entwickeln können. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir uns an dem Verhalten des Kindes erfreuen, weil es uns unseren Verlust offenbart und uns damit die Chance gibt, diese Entwicklung aus der erwachsenen Position nachzuholen.

Sind wir uns dessen aber nicht bewusst, so wollen wir an diesen Schmerz nicht erinnert werden, sondern ihn wieder unterdrücken. Deshalb bleibt uns dann nichts anderes übrig, als das Kind, das wir als Auslöser dieses Schmerzes ansehen, auch zu unterdrücken und ihm seine freie Entwicklung zu verwehren.

Das Kind ist jetzt in dem gleichen Dilemma, wie wir es damals waren. Es liebt seine Eltern und möchte auf der einen Seite respektieren, was sie sagen. Auf der anderen Seite fühlt es ganz genau, dass es richtig ist, sich in die Richtung zu entwickeln, die ihm sein Instinkt vorgibt.

Während vor 100 Jahren die Mehrzahl der Kinder resigniert hat und sich der Erziehung zu treuen Staatsbürgern, die nicht gegen Kaiser und Führer gemuckt haben, ergeben hat, ist jetzt eine neue Zeit heran gebrochen. Immer mehr Kinder sind so von ihren Instinkten geleitet, dass sie bei einer Beschränkung ihrer Entwicklung nicht mehr wissen wohin mit ihrer ganzen Energie. Oder sie flüchten sich in eine grenzenlose Fantasiewelt und verlieren den Bezug zu unserer Realität.

Dieses Verhalten ist für unser Erwachsenen-Verständnis greifbarer als das ursprüngliche Verhalten, das wir unterdrückt haben, weil es uns so völlig unverständlich war. Jetzt meinen wir zu erkennen: Aha! Das Kind ist krank! So kann es in der Welt nicht glücklich werden.

Die „Krankheit“ bekommt einen wissenschaftlichen Namen, wahrscheinlich eine Abkürzung mit 3 oder 4 Buchstaben, und es werden dem Kind Drogen verschrieben, die es „auf Kurs“ bringen sollen, mit dem Nebeneffekt, dass es seine ganze Lebendigkeit verliert und sich von der Entfaltung seiner Talente verabschieden muss.

 

Was kann die Homöopathie für diese Kinder tun?

Die Homöopathie respektiert das Wesen des Kindes. Sie will keine Symptome „wegmachen“, sondern das Innere des Kindes so ins Gleichgewicht bringen, dass es nicht mehr zappeln oder wegdriften muss, sondern sich wieder frei entfalten kann. Dann kann sie ihm auch bei seiner freien Entwicklung helfen. Dabei enthebt sie die Eltern nicht aus ihrer Pflicht, dem Kind mit liebevollem Respekt zu begegnen. Doch kann sie es so stärken, dass es mit weniger einsichtsvollen Lehrern arrangieren kann, ohne sich unterdrücken zu lassen.

Die Homöopathie kann den Einsatz der Arzneidrogen überflüssig machen bzw. wenn sie schon eingesetzt werden, das Kind so stabilisieren, dass sie langsam wieder abgesetzt werden können. (Vorsicht vor dem plötzlichen Absetzen. Es können Entzugserscheinungen entstehen, die zwar auch homöopathisch gemildert werden können, jedoch sehr unangenehm sind.)

Und die Homöopathie kann die Eltern (und Lehrer) unterstützen, selbst besser in ihre Mitte zu kommen, damit sie sich von der Energie ihrer Kinder nicht mehr überfordert fühlen. Stattdessen können sie sich daran erfreuen, dass diese ihnen mit gutem Beispiel vorangehen und sie motivieren, auch selbst ihre Talente weiter zu entwickeln.
 

Link: Studie belegt die Wirkung von Homöopathie bei hyperaktiven Kindern


Auch die Chakra Blütenessenzen sind eine wertvolle Hilfe, um dem Kind mehr Stabilität zu geben, es bei Konzentration und Ausdauer zu unterstützen, Prüfungsängste abzubauen und ihm in der Pubertät dabei zu helfen, seinen eigenen Weg zu entdecken. 

Leichter lernen, besser konzentrieren mit den Chakra-Blütenessenzen

 

 

 

   

Gabriele Ermen  -  Hauptstraße 48  -  64625 Bensheim  -  Tel.: 06251 - 939 121